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Agentic Advertising

Wie FOX Agentic Advertising im linearen TV einsetzt

WPP, Omnicom, Horizon Media, Stagwell und Simulmedia nutzen FOX AdStudio für reale lineare TV-Kampagnen. KI-Agenten übernehmen dabei Teile von Planung und Transaktion. Zentrale Entscheidungen bleiben unter menschlicher Kontrolle.

Person vor einer Monitorwand in einem Fernseh-Kontrollraum.
FOX setzt KI-Agenten bei realen Transaktionen für lineare TV-Kampagnen ein. Zentrale Entscheidungen bleiben dabei weiterhin unter menschlicher Kontrolle (Symbolbild). - Samon Yu/Pexels

FOX Advertising bringt seine im Juni vorgestellte agentische Werbeinfrastruktur in reale Kampagnen. Gemeinsam mit WPP, Omnicom, Horizon Media, Stagwell und Simulmedia werden über FOX AdStudio Transaktionen für lineare TV-Werbung abgewickelt. Im Juni hatte FOX die technische Grundlage für agentische Prozesse in Zielgruppenplanung, Medientransaktionen und Aktivierung vorgestellt.

Für die direkte Kommunikation zwischen den Systemen stellt FOX einen zentralen und geschützten Zugang bereit. Ein FOX-Agent leitet jeden Partner zu einem eigenen, mit entsprechenden Berechtigungen versehenen Account. Auf dieser Basis können die jeweiligen Agenten direkt miteinander interagieren.

Agenten schlagen alternatives Inventar vor

Die Infrastruktur umfasst zudem eine Governance Engine, die Aktivitäten der Agenten während des Workflows auf die Einhaltung festgelegter Regeln und Protokolle überprüft. Weitere integrierte Kontrollmechanismen sollen die Transaktionen absichern.

Auch bei der Auswahl von TV-Inventar übernehmen die Systeme zusätzliche Aufgaben. Ist eine angefragte Platzierung nicht verfügbar, kann der FOX-Agent auf Basis der Zielgruppe alternatives Inventar empfehlen, anstatt die nicht verfügbare Position lediglich aus dem Auftrag zu entfernen. foxcorporation

Die beteiligten Partner binden dafür eigene Systeme an FOX AdStudio an. Omnicom verbindet beispielsweise seine Omni-Plattform mit AdStudio. Stagwell nutzt sein agentisches Media-Betriebssystem The Media Machine. Horizon Media arbeitet an der direkten Agent-to-Agent-Kommunikation zwischen seiner Infrastruktur und FOX.

Menschliche Kontrolle bleibt Teil des Prozesses

Trotz der agentischen Abläufe beschreibt FOX die Transaktionen nicht als vollständig autonom. Guardrails und menschliche Aufsicht sollen während des gesamten Prozesses bestehen bleiben. FOX- und Agenturteams behalten die Kontrolle über zentrale Entscheidungen.

Damit setzt FOX die im Juni angekündigte Entwicklung von FOX AdStudio fort. Damals hatte der Konzern Agenten für Zielgruppenplanung, Mediaeinkauf und Aktivierung angekündigt und unter anderem WPP, Horizon Media, Universal Ads und Simulmedia als Partner genannt. Die aktuelle Ausbaustufe überführt Teile dieser Infrastruktur nun in Live-Kampagnen und kommerzielle Transaktionen im linearen Fernsehen.

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