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In-Store Retail Media

SPAR baut Retail Media unter eigener Kontrolle aus

SPAR baut mit ZetaDisplay ein eigenes Retail-Media-Netzwerk auf. Der Rollout startet in Ungarn und Slowenien und umfasst Hunderte neue Displays. Die Kontrolle über Inventar und zugelassene Werbekunden bleibt beim Händler.

Leuchtendes Schild mit Einkaufswagen-Symbol in einem Einkaufsumfeld.
SPAR baut sein In-Store-Retail-Media-Netzwerk zunächst in Ungarn und Slowenien aus. Hunderte neue Displays sollen bis Ende 2026 installiert werden (Symbolbild). - Lukas Kosc/Pexels

Der Lebensmitteleinzelhändler SPAR baut gemeinsam mit ZetaDisplay sein erstes Retail-Media-Netzwerk auf. Der Rollout startet in Ungarn und Slowenien als den ersten beiden Märkten und soll bis Ende 2026 fortgesetzt werden. Das Projekt wird vom österreichischen ZetaDisplay-Team geleitet, das seit mehr als zehn Jahren mit SPAR zusammenarbeitet.

Im Zuge des Rollouts sollen Hunderte neue Displays installiert werden. Gleichzeitig werden vorhandene Bildschirme neu positioniert. Grundlage dafür sind laut ZetaDisplay fortlaufende Analysen von Kundenwegen und Interaktionen im Store.

SPAR entscheidet über Inventar und Werbekunden

Die technische Grundlage bildet ZetaDisplays Engage Suite. Sie dient zur zentralen Erstellung, Planung und Verwaltung von Inhalten und umfasst Analyse- und Messfunktionen. Ergänzt wird die Infrastruktur durch retailmediatools, eine von ZetaDisplay im Juli übernommene Plattform für Retail Media.

SPAR behält dabei laut ZetaDisplay die Kontrolle über das eigene Retail-Media-Angebot. Der Händler entscheidet, welche Marken im Netzwerk werben dürfen, und kann die Plattform zugleich für eigene Kampagnen einsetzen. Die Infrastruktur ermöglicht außerdem eine Aussteuerung nach Tageszeit, Standort und Kundenverhalten.

Retail Media rückt weiter in den Store

ZetaDisplay verbindet mit dem Projekt seine Digital-Signage-Infrastruktur mit der Technologie von retailmediatools. Die Plattform deckt unter anderem Ad Serving, Kampagnenmanagement, den Aufbau von First-Party-Zielgruppen und die Ausspielung im Store ab.

Für SPAR soll das entstehende Netzwerk sowohl Retail Media als auch die Kommunikation mit Kundinnen und Kunden im Geschäft unterstützen. Neben neuen Screens gehört deshalb auch die Neupositionierung bestehender Displays zum Projekt.

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