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Impression Measurement

Google verschärft die Zählung von Display-Impressions

Google stellt die Messung von Display-Impressions in Ad Manager und AdSense um. Ab Februar 2027 zählt eine Impression erst, wenn das Werbemittel erfolgreich geladen wurde und zu rendern beginnt.

Beleuchteter roter Bühnenvorhang vor einem Publikum
Erst wenn die Darstellung beginnt: Google stellt die Zählweise für Display-Impressions auf „Begin to Render“ um. - Monica Silvestre/Pexels

Google ändert ab dem 17. Februar 2027 die Zählweise für Display-Impressions in Ad Manager und AdSense. Bislang gilt bei Display-Bannern das Count-on-Download-Verfahren: Eine Impression wird gezählt, sobald ein Werbemittel auf das Gerät eines Nutzers herunterzuladen beginnt. Künftig gilt Begin-to-Render. Dann zählt die Impression erst, wenn das Werbemittel erfolgreich geladen wurde und zu rendern beginnt.

Betroffen sind Display-Banner auf Desktop, Mobile Web und CTV. Für Native, Interstitials, Apps und Video verwendet Google bereits Verfahren, die mit Begin-to-Render übereinstimmen. Mit der Umstellung vereinheitlicht das Unternehmen damit seine Zählmethoden über verschiedene Inventartypen hinweg.

Weniger gezählte Impressions möglich

Begin-to-Render setzt später im Auslieferungsprozess an als Count-on-Download. Google bezeichnet BTR deshalb als strengeren Messstandard. Beim bisherigen Verfahren können auch Werbemittel gezählt werden, die zwar geladen wurden, aber nicht vollständig rendern, etwa weil ein Nutzer die Seite vorher verlässt.

Publisher könnten nach der Umstellung deshalb einen Rückgang der ausgewiesenen Display-Impressions sehen. Google empfiehlt Ad-Manager-Publishern, die mögliche Differenz bereits vorab anhand bestehender Reporting-Metriken für Count-on-Download und Begin-to-Render zu prüfen. Für historische Vergleiche empfiehlt das Unternehmen Daten ab dem 12. August 2026.

Messung soll näher an DSPs rücken

Google nennt als weiteren Grund für die Änderung eine stärkere Angleichung an die Messmethoden von Demand-Side-Plattformen. Begin-to-Render entspricht laut Google zudem dem bevorzugten Branchenstandard für die Zählung von Impressions.

Die Umstellung soll auch Diskrepanzen zwischen Publisher-Zahlen und den von Werbekunden beziehungsweise Drittanbietern gemessenen Impressions reduzieren. Eine Anpassung durch Publisher ist zum Start nicht erforderlich.

Google weist allerdings darauf hin, dass technische Faktoren die BTR-Zählung beeinflussen können. Mehrere Werbemittelbestandteile, längere Downloadzeiten oder zusätzliche Stationen in der Supply Chain können dazu führen, dass ein Creative später oder gar nicht zu rendern beginnt. Auch Lazy-Rendering-Einstellungen beeinflussen den Zeitpunkt der Zählung.

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