VOD – Advertising-based Video on Demand
Aktualisiert: 14. August 2026
Definition: Was ist AVOD?
AVOD steht für „Advertising-based Video on Demand“ und bezeichnet Streamingangebote, bei denen Nutzer Videoinhalte auf Abruf ansehen und das Angebot zumindest teilweise durch Werbung finanziert wird. AVOD kann sowohl kostenlose Dienste als auch kostenpflichtige Tarife umfassen, bei denen zusätzlich Werbung ausgespielt wird.
Zweck
AVOD ermöglicht Streaminganbietern, Inhalte über Werbeeinnahmen zu finanzieren und Nutzerinnen und Nutzern einen kostenlosen oder günstigeren Zugang anzubieten. Für Advertiser entstehen dadurch zusätzliche Werbeumfelder innerhalb professioneller Streamingangebote.
Wie funktioniert AVOD?
Nutzer wählen Filme, Serien oder andere Videos aus einem Katalog und starten sie auf Abruf. Werbung kann vor, während oder nach den Inhalten ausgespielt werden und je nach Plattform auch programmatisch vermarktet werden.
AVOD ist damit ein Geschäfts- und Distributionsmodell innerhalb des Streamingmarkts und wird häufig über Connected-TV-Geräte genutzt.
Was ist der Unterschied zwischen AVOD und FAST?
Beide Modelle finanzieren Inhalte durch Werbung. Bei AVOD wählen Nutzer Inhalte jedoch typischerweise selbst aus einem Katalog aus. FAST orientiert sich dagegen stärker am klassischen linearen Fernsehen mit vorgegebenen Kanälen und Programmabläufen.
Beispiel aus der Praxis
Eine Streamingplattform bietet Filme und Serien in einer Mediathek an. Nutzer wählen einen Titel selbst aus und sehen während der Wiedergabe mehrere Werbeunterbrechungen. Das Angebot wird vollständig oder teilweise durch diese Werbung finanziert.