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KurzmeldungData & Privacy
Xandr muss für Grindr-Daten zahlen
Norwegens Datenschutzbehörde Datatilsynet hat Xandr mit 92 Millionen Norwegischen Kronen belegt. Die Behörde wirft dem Microsoft-Unternehmen vor, sensible personenbezogene Daten von Grindr-Nutzenden in Norwegen ohne gültige Rechtsgrundlage verarbeitet und im Rahmen von Echtzeitauktionen weitergegeben zu haben. Nach Angaben der Behörde lief die Praxis von Juli 2018 bis April 2020. Besonders relevant für AdTech: Datatilsynet stuft Xandr gemeinsam mit Grindr als verantwortlich ein und weist das Argument zurück, Xandr habe sich auf Grindrs Einwilligungen verlassen dürfen.
Quelle: Datatilsynet