Irlands DPC zieht Bilanz zu rund 180 KI-Produkten
Die irische Datenschutzbehörde DPC hat ihre Aufsicht über rund 180 KI-Produkte und -Dienste aus den Jahren 2021 bis 2025 ausgewertet. Die Verfahren betrafen unter anderem große Sprachmodelle, Empfehlungssysteme, Personalisierung, Gesichtserkennung und Altersprüfung. Im Fokus standen Rechtsgrundlagen, Transparenz, Datenminimierung und der Schutz von Kindern. Besonders hebt die Behörde die Nutzung berechtigter Interessen als Rechtsgrundlage für KI-Training sowie Transparenz bei komplexen Datenverarbeitungen hervor. Nach Angaben der DPC führten die meisten Verfahren zu Empfehlungen, bei unzureichend begrenzten Risiken griff die Behörde teils kurzfristig ein. Für Plattform- und Werbeunternehmen konkretisiert der Bericht damit, worauf Datenschutzbehörden bei KI-gestützter Personalisierung, Empfehlung und Training achten.