ANA will Retail-Media-Messung vergleichbarer machen
Die Association of National Advertisers hat ein Framework zur Retail-Media-Messung vorgelegt. Ziel ist es, Outcomes über Retail Media Networks besser vergleichbar zu machen und die bisher stark plattformabhängige KPI-Logik zu entschärfen. Der Bedarf ist klar belegt: Die ANA hatte bereits 2024 Messqualität, Verfügbarkeit und Vergleichbarkeit als zentrale Schwachstellen von Retail Media Networks beschrieben und eine engere Arbeit an Standards angekündigt. Zudem schätzt eMarketer US-Retail-Media-Spend mit 17,2 Prozent CAGR von 2024 bis 2028, wobei Standardisierung und Measurement weiter als Wachstumsbremsen gelten. Für Advertiser zählt damit weniger der nächste ROAS-Wert im Netzwerk-Dashboard, sondern die Frage, ob Messlogik, Attribution und Incrementality über Anbieter hinweg belastbar vergleichbar sind.
Quelle: ANA