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Außenwerbeinventar

Ströer führt DOOH Video als eigene Kategorie ein

Die neue Produktkategorie bündelt Full-Motion-fähige Außenwerbeflächen in Wait- und Walk-Situationen. Zum Start nennt Ströer rund 2,8 Milliarden Wochenkontakte.

Redaktion

Menschen bewegen sich durch einen Bahnhof, im Hintergrund ist ein großer digitaler Werbescreen zu sehen.
Ströer positioniert DOOH Video als eigene Produktkategorie für Full-Motion-fähige Screens in Wait- und Walk-Situationen. - Ströer

Ströer erweitert die Vermarktungslogik für digitale Außenwerbung. Unter dem Namen DOOH Video führt das Unternehmen eine neue Produktkategorie ein, die Full-Motion-fähige Screens mit geeigneten Wahrnehmungssituationen verbinden soll. Ströer grenzt das Angebot damit vom übrigen DOOH-Inventar ab.

Außenwerbung soll nach Darstellung des Unternehmens künftig in drei Segmenten vermarktet werden: OOH, DOOH und DOOH Video. Mit der neuen Kategorie adressiert Ströer die Nachfrage von Werbetreibenden und Agenturen nach zusätzlichem Bewegtbildinventar.

Vier Kriterien für DOOH Video

Für die neue Kategorie nennt Ströer vier Anforderungen. Erstens: Motion Capability, also Full Motion statt nur Animation oder Still. Zweitens: Perzeptionssituation, also Wait und Walk statt Drive. Drittens: Visibility and Attraction, also große öffentliche Screens mit relevanter Sichtbarkeit, Aufenthaltsdauer und Kontaktqualität. Viertens: Creative Premium, also 3D-Fähigkeit auf den Flächen.

Damit fällt nach Ströer-Definition nicht jedes digitale Außenwerbeinventar in die neue Kategorie. DOOH Video umfasst nur Screens, die Bewegtbildfähigkeit und passende Nutzungssituationen verbinden.

2,8 Milliarden Wochenkontakte zum Start

Zum Start nennt Ströer für das Netzwerk rund 2,8 Milliarden Wochenkontakte. Die Wochenreichweite liege bei rund 45 Prozent in der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahren. In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen nennt das Unternehmen in Städten mit mehr als 100.000 Einwohnern eine Wochenreichweite von 76 Prozent.

Den Auftakt macht nach Unternehmensangaben die Unternehmensgruppe Theo Müller. Sie nutzt DOOH Video für eine Kampagne zu Müller Triple. Ströer nennt die Kampagne als ersten Einsatz des neuen Angebots zum Marktstart.

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