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KI-Transparenz

Google macht KI-Einsatz in Anzeigen sichtbar

Google führt neue Hinweise für Anzeigen ein, die mit generativer KI erstellt oder bearbeitet wurden. Die Angaben erscheinen im My Ad Center für Search, YouTube und Discover.

Redaktion

Hände bedienen ein leuchtendes Smartphone vor rotem Hintergrund.
Google führt neue Transparenzhinweise für Anzeigen ein, die mit generativer KI erstellt oder bearbeitet wurden. - Towfiqu Barbhuiya/Pexels

Google führt neue Transparenzfunktionen für Anzeigen ein, die mit generativer KI erstellt oder bearbeitet wurden. Nutzerinnen und Nutzer sollen im My Ad Center nachvollziehen können, ob eine Anzeige mithilfe von KI entstanden ist. Der neue Bereich heißt „How this ad was made“ und ist über das Drei-Punkte-Menü oder das Info-Symbol bei Anzeigen in Search, YouTube und Discover erreichbar.

Die Hinweise sollen weltweit im My Ad Center verfügbar sein. Laut Google zeigt der neue Bereich an, ob eine Anzeige mit KI erstellt oder verändert wurde. In einigen Regionen kann zusätzlich ein sichtbarer Hinweis direkt auf der Anzeige erscheinen, abhängig von lokalen Anforderungen.

Automatische Hinweise bei Google-Tools

Wenn Werbetreibende Googles eigene generative KI-Werbetools nutzen, soll Google automatisch einen Hinweis im My Ad Center ergänzen. Für Anzeigen oder Assets, die außerhalb von Googles Werbetools erstellt wurden, führt Google eine Steuerungsmöglichkeit ein. Werbetreibende können darüber angeben, ob generative KI eingesetzt wurde.

Im Google-Ads-Hilfebereich beschreibt Google die neue Einstellung als Möglichkeit, Assets als KI-generiert oder KI-bearbeitet zu kennzeichnen. Die Funktion soll im Juli schrittweise für Google Ads, Display & Video 360, Campaign Manager 360, Merchant Center und Ads Editor eingeführt werden.

Sichtbare Hinweise in bestimmten Regionen

Google verweist darauf, dass es je nach Region unterschiedliche Anforderungen an die Kennzeichnung KI-generierter oder KI-bearbeiteter Anzeigen gibt. Als Beispiele nennt der Konzern die Europäische Union, Indien und New York. Für Kampagnen, die auf diese Regionen ausgerichtet sind, sollen Anzeigen mit entsprechend gekennzeichneten Assets auch sichtbare Hinweise auf der Anzeige enthalten.

Zugleich weist Google darauf hin, dass die Nutzung der KI-Kennzeichnung in den Werbeprodukten keine rechtliche Konformität garantiert. Werbetreibende müssten selbst prüfen, welche Anforderungen für ihre Anzeigen gelten.

Google ordnet die neuen Hinweise in seine bestehende Transparenzarbeit ein. Dazu zählt der Konzern unter anderem maschinenlesbare Metadaten wie SynthID und C2PA für Inhalte, die mit Googles generativen KI-Tools erzeugt wurden. Außerdem verweist Google auf bestehende Werberichtlinien gegen irreführende Anzeigen, unabhängig davon, ob sie mit KI erstellt wurden oder nicht.

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