Anzeigenfreigabe
Search-Anzeigen sollen bei Google schneller freigegeben werden
Google führt Real-Time Policy Reviews für Responsive Search Ads ein. Werbetreibende sehen Richtlinienhinweise schon beim Schreiben und Speichern der Anzeige.
Redaktion

Die Freigabe von Search-Anzeigen wird stärker Teil des Erstellungsprozesses. Google führt Real-Time Policy Reviews für Responsive Search Ads ein. Die Funktion gibt Hinweise, während Werbetreibende Anzeigentitel und Beschreibungen schreiben, und trifft beim Speichern eine unmittelbare Richtlinienentscheidung.
Google beschreibt die Neuerung als integrierte Prüfung im Anzeigenaufbau. Richtlinienkonforme Anzeigen können dadurch traditionelle Wartezeiten umgehen und nach dem Speichern nahezu sofort ausgeliefert werden.
Prüfung in zwei Schritten
Die Funktion greift an zwei Stellen. Während der Erstellung prüft Google einzelne Eingabefelder auf redaktionelle Probleme. Dazu zählen laut Unternehmen etwa Tippfehler oder Fehler bei Groß- und Kleinschreibung. Solche Hinweise sollen erscheinen, bevor die Anzeige gespeichert wird.
Beim Speichern folgt eine unmittelbare Entscheidung. Werden keine Probleme gefunden, ist die Anzeige laut Google freigegeben und bereit zur Auslieferung. Werden Richtlinienprobleme erkannt, erscheint eine neue Seite nach dem Speichern, die auf die betroffenen Punkte verweist.
Direkt behebbar oder komplexer Fall
Zusätzlich ordnet Google Richtlinienhinweise in zwei Gruppen ein. Direkt bearbeitbare Probleme betreffen etwa Symbole, nicht funktionierende Zielseiten oder Schreibweisen. Diese Punkte können Werbetreibende im Erstellungsablauf korrigieren.
Komplexere Fälle benötigen laut Google weitere Schritte. Dazu gehören etwa Zertifizierungen oder Einsprüche. Für solche Fälle soll die neue Richtlinienseite Hinweise zur Behebung oder zum weiteren Vorgehen geben.
Google verweist außerdem auf interne Daten aus Januar 2026. Demnach laufen Prüfungen, die zuvor mehr als eine Stunde dauern konnten, nach Einführung der Echtzeitprüfung typischerweise in Echtzeit.
Zunächst für Responsive Search Ads
Aktuell unterstützt Real-Time Policy Reviews Text-Assets in Responsive Search Ads. Die Funktion läuft in der Google-Ads-Oberfläche und im Google Ads Editor.
Google plant, die Abdeckung im zweiten Halbjahr 2026 auf Performance Max und Demand Gen auszuweiten. Damit würde die Richtlinienprüfung künftig auch in weiteren Kampagnentypen früher im Erstellungsprozess sichtbar.
Perspektiven aus der Community
Teile deine Sicht aus dem Praxisalltag
Noch keine Community-Perspektive vorhanden.
Diskussion
Diskussion – Hier können alle Mitglieder ihre Meinung teilen, Fragen stellen und sich austauschen. Experten sind durch ein Badge gekennzeichnet.